Besser alleine?!

Okay, was sagte ich letztens noch? Ich sollte aufhören Ozeane für Menschen zu überqueren, die für mich nicht mal über eine Pfütze springen würden. - Und, kann ich das? Zugegeben, es fällt mir schwer. Ich meine es immer zu gut mit allen, lasse mich oft dementsprechend ausnutzen und bin über den Egoismus der vermeintlichen "Freunden" völlig enttäuscht. Es wäre ganz einfach, wenn ich keine Erwartungen mehr hätte... aber sind meine Erwartungen wirklich zu unangebracht? Ist es unverschämt zu erwarten, dass sich auch mal die anderen für mich interessieren? Und nicht nur dann, wenn ich gerade gut genug bin, als Kummerkasten benutzt zu werden!? Ich bin Schwanger. In wenigen Monaten kommt mein Baby zur Welt. Von dem Kindsvater habe ich mich getrennt, weil er gefühlsmäßig eiskalt ist, verantwortungslos... usw. Das führe ich besser gar nicht erst weiter aus. - Allerdings ist er wohl tatsächlich nach wie vor der Meinung, dass er sich aus allem auch nur die Rosinen raus picken kann. Zu viele leere Worte von ihm, die alle in Luft aufgehen. Aber von mir wird erwartet, dass er bei der Geburt dabei sein darf (seine bloße Anwesenheit machte mich schon vorher oft wahnsinnig, weil er immer wieder Bullshit von sich gibt, stinkt... aber führen wir das auch besser nicht weiter aus!). Doch mal zu fragen, ob noch was für "unser" Kind gebraucht wird, fällt ihm nicht ein. - Ich weiß, dass ich es auch alleine hin bekomme.. und wohl besser, als mit ihm! Inzwischen habe ich soweit alles besorgt, erledigt und getan was ich kann, um gut auf mein Baby vorbereitet zu sein. Dennoch ärgert es mich sehr, dass so ziemlich alle (bis auf ganz ganz wenig besonders tolle Ausnahmen!!) sich immer nur die Rosinen aus allem rauspicken. Wenn meine Baby da ist, wollen mir alle die Bude einrennen... das können die sich aber sowieso sonst wo hin stecken! Die meisten werde eh nicht den Anstand besitzen und mir erst mal Ruhe lassen mit meinem Baby, sondern mir die Bude bzw das Krankenhaus einrennen wollen... das können die sich sparen, ich lasse nur ausgewählte wenige Leute zu mir.. bzw dann uns! In meinem Leben habe ich viel durchgemacht, doch inzwischen kann ich sagen, dass es mich zumindest manchmal an Stärke gewinnen lassen hat. Die Zukunft zählt! Ich freue mich sehr auf mein Baby und werde mein Bestes geben, dass alles gut wird und mein Baby behütet und möglichst glücklich aufwächst!! Ich liebe meine kleine Maus jetzt schon sooooo sehr Jede Bewegung von ihr in meinem Bauch macht mich so glücklich! Ich kann es kaum erwarten, meine kleine Maus endlich im Arm halten zu dürfen

1 Kommentar 15.5.16 10:39, kommentieren

Leben ohne glücklich sein....

Ich sollte endlich aufhören, Ozeane für Menschen zu bequeren, die für mich nicht mal über eine Pfütze springen würden! - Traurige Erkenntnis, aber wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich ja, dass es so ist. Und trotzdem überquere ich die Weltmeere bei rauher See für Menschen, die es leider nicht mal bestreben eine Pfütze für mich zu übersteigen. Loslassen? Mich damit abfinden? Keine Erwartungen haben? - Warum fällt es mir so schwer und warum strebe ich so sehr danach glücklich zu sein, wenn ich doch gleichzeitig davon überzeugt bin, dass ich es nicht verdient habe und das man mich nicht lieben kann?! Völlig dumm, dass ich trotzdem noch so sehnlichst danach streben glücklich zu sein!

1 Kommentar 14.4.16 21:58, kommentieren

Alle sagen...

... ich würde das ganz gut meistern! Doch warum empfinde ich das ganz anders? Da ist etwas, worauf ich mich riesig freue, was gleich aber auch eine Menge Fragen, Sorgen, Gedanken und auch Ängste mit sich bringt. Es ist doch völlig normal, dass ich mein Beste versuche und dafür kämpfe, dass alles gut ist und wird! .. aber egal was ich tue, ich habe das Gefühl es ist nicht genug. Ich bin zu schwach, ich muss stärker werden und einiges muss sich ändern. Es mag gewiss so sein, dass ich nicht gerade in einer leichten Situation bin, aber dennoch sollte das was ich tue doch das mindeste sein, was ich jetzt in meiner Situation tun kann und muss! Heute wurde mir gesagt, dass das bei vielen eher ganz ganz anders und nicht so "organisiert" und durchdachte sein würde. Das wundert mich, denn ich empfinde nicht, dass ich das gut mache. Und noch dazu bin ich seeeehr seeehr unglücklich... was allerdings an der Situation zwischen meinem Partner und mir liegt und generell an meiner ach so tollen nicht vorhandenen Familiensituation liegt. Leider haben wir wohl sehr unterschiedliche Ansichten, was das Leben betrifft! Keine gute Basis... wenn überhaupt eine Basis für ein weiteres Zusammensein... Aber hey, ich werde es trotzdem schaffen! Wovon ich rede? Ich bin Schwanger! .... ich habe so vieles schon erlebt und vorallem überlebt, ich werde für mein Kind da sein und werde mein Bestes geben, dass es meinem Kind gut geht. Und wenn das über kurz oder lang bedeutet, ohne meine Partner, dann werde ich auch das schaffen. Ich habe viel mit ihm geredet, aber es scheint einfach nicht wirklich was zu passieren und Gefühle zerstört das ständige diskutieren mehr, als dass es mehr irgendwie hilft. Er geht sehr sorglos und naiv an alles heran... meiner Meinung nach absolut falsch in der jetzigen Situation. Es stresst mich alles viel mehr, als dass es mir hilft und es macht mich seeeehr unglücklich. wie es bzgl. ihm und mir weiter geht... wird sich zeigen. Ich weiß nur, dass ich momentan mehr auf mich und mein ungeborenes Baby achten muss und uns nicht zusätzlich stressen lassen darf... Ich will das Beste für mein Baby!

1 Kommentar 4.1.16 16:19, kommentieren

Leben ist ...

...das, was geschieht, wenn man sich etwas ganz anderes vornimmt! Und manchmal kann das sogar auch sehr schön sein Schon irgendwie wundervoll, was das Leben manchmal an Überraschungen für uns hat! Und ich rede jetzt zur Abwechslung mal von wirklich positiver Überraschung! Auch wenn alles noch sehr unsicher ist, viele Fragen sind und sicher auch eine Menge Neues mich erwartet, ist es doch eine sehr sehr positive Wendung, die mein Leben ausmacht. Vielleicht wird ja doch alles Gut..... wie war das gleich... wir müssen nur geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang?! Das Leben fängt an Spaß zu machen!

1 Kommentar 7.12.15 10:26, kommentieren

Zu wissen, dass ich im Grunde nichts weiß... ist auch nicht sonderlich weiterbringend. woher verdammt weiß man den im Leben, was man will und was nicht? okay, was ich nicht will, ist vielleicht etwas "leichter" zu wissen. aber dann bleibt immer noch die Frage zu klären... Was will ich eigentlich? Will ich Nummer 1, der mein Leben bestimmt hat und es vielleicht noch immer tut... der mich fallen und fliegen lassen hat, dessen Launen ich völlig ausgeliefert war, von dem alles abhing. Der mich fallen lassen hat, wenn ihm danach war... der mich aber auch meist aufgefangen hat, wenn ich es brauchte. Der mir Welten gezeigt hat, die ich so nie kannte und Abgründe zeigte, die ich so niemals kennen lernen wollte! Der mich lieben und fliegen lassen hat, lachen und weinen, leben und tausende male fast sterben lassen hat vor Liebeskummer. Gedemütigt und gepriesen. Vergöttert und verachtet. Hab ich ihn, habe ich alles und doch im Grunde nichts. Er ist fort, für längere Zeit weg gesperrt und die Zukunft verspricht nicht das Beste. Bei ihm werde ich immer mit der Angst leben, dass er mich wieder betrügen wird... aber er ist der, der mich zu lachen bringt, wenn ich traurig bin. er ist der, der mich auffängt, der mich versteht und kennt, der mich schweben lässt, der die Schmetterlinge flattern lässt und aber auch der, der mich in den Abgrund stürzen lässt. ES IST UNBESCHREIBLICHER WAHNSINN DIESEN MANN ZU LIEBEN! Aber es IST LIEBE! Will ich Nummer 2, der mir ein stabiles Leben geben kann. Ohne von ihm gemachte Höhen und Tiefen. Der lieb ist, alles für mich tut. Mit dem es auch mal ganz lustig sein kann... ich aber niemals auf Wolke 7 schwebe. Gefühlsmäßig langweilig, eher kalt.. aber stabil. Dessen Nähe ich nicht immer ertrage, gar manchmal störend ist... der "passend" vom Alter ist, mit dem ich eine Zukunft haben könnte, Familie, gemeinsam alt werden könnte.. für den das alles schon völlig klar ist, dass es mit uns so wäre.. der mich akzeptiert wie ich bin, unterstützt, wo er kann und mich selbst dann noch mag, wenn ich emotional völlig down bin. ES IST VÖLLIG WAHNSINN DIESEN MANN NICHT ZU LIEBEN! Aber liebe ich Ihn? Will ich überhaupt jemand der Beiden? Warum kann ich mir nicht den perfekten Mann aus Nummer eins und zwei basteln?

13.11.15 20:25, kommentieren

Was ist richtig, wenn alles falsch ist?

Nicht zu wissen, was richtig ist.. oder es zu wissen und zu wissen das es dennoch falsch ist. Versteht das jemand? Kann mich überhaupt jemand verstehen?! Vermutlich würde mir jeder, der die Situation kennt, mir den Kopf abreißen! Fast jeder.. .... glücklich sein.. was bedeutet das für mich? Und geht es hier wirklich um mich? Oder eher gesagt nur um mich? Sind vielleicht doch die anderen Menschen wichtiger in meinem Leben, als ich? Wie ich es mache, es ist und wäre immer irgendwie falsch. Also wie entscheide ich mich, wenn ich mich nicht entscheiden kann... belasse ich es wie es ist und lebe mehr oder weniger glücklich damit und mit den Gedanken an etwas anderes ... oder ändere ich es, was nicht viel ändern würde in diesem Punkt, aber dennoch alles verändern würde. Nein, ich erwarte nicht, dass mich jemand versteht.

3.11.15 14:48, kommentieren

Sichtweise

Hm,wenn ich all das sagen könnte, was ich vielleicht manchmal gerne würde.. würde es besser sein? Ich ärgere mich oft, dass ich nichts gesagt habe.. und wenn ich dann doch mal etwas sage, werde ich so niedergemacht. Was wäre denn, wenn ich in bestimmten Fälle eine ganz ehrliche Antwort bekäme und damit dann nicht zurecht komme? Mal ehrlich, was auch immer mir meine "Familie" antworten würde, verstehen könnte ich es niemals.. solche Menschen kann ich nicht verstehen. Was geht in einem Menschen vor, der seine eigene Tochter missbraucht? Was geht in einer Mutter vor, die das zu lässt? Was geht in einer Familie vor, die das alle dulden, dass die Tochter/Schwester/Enkelin/Patenkind/Cousine missbraucht wird? Vielleicht oder sehr wahrscheinlich wussten es nicht alle, aber als sie es dann erfuhren, haben sie mir auch nicht ehrlich geholfen! Was also, soll ich da noch erwarten? .. Außer weiteren Schuldzuweisungen, Vorwürfen und Streitereien? Ich muss die Bilder aus meinem Kopf bekommen. Bin ich doch alt genug und kann meine eigenen Entscheidung treffen. Ich habe MEIN Leben und sollte endlich alles hinter mir lassen KÖNNEN! Kann ich aber nicht. Die Panik bricht immer wieder durch. Die Bilder! Ein ständiger Begleiter mit all schrecklichen Gefühlen und Gedanken von/an früher. Könnte ich leichter damit umgehen, wenn es "nur" "einer" getan hätte? Aus meiner Familie haben mich mehrere Männer angepackt bzw....... und es zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Es ist später noch mal etwas in diese Richtung geschehen, aber durch fremde Männer. Steht irgendwie auf meiner Stirn geschrieben "Bedien dich, mit mir kannst es ja machen..ich kann mich eh nicht wehren" ... oder was?! Ich mein, ich bin weder hübsch, dass es Männer sooooo anziehend müsste, dass sie sich nicht beherrschen könnten, noch laufe ich sehr freizügig herum ( Und selbst dann wäre es absoult unakzeptabel, widerlich und unverzeihlich!). Ich weiß ja das ich kein Selbstbewusst sein habe, aber auf was sollte ich bei mir auch stolz sein? Mein Körper ist hässlich, alles voller Narben (Ja selber schuld! ), meine Haut hängt vom abnehmen und alles wabbelt. Ich habe beruflich nix auf die Reihe bekomme.....es gibt so vieles was ich noch ändern muss, aber da sind soo viele Baustellen gleichzeitig, die ich gleichzeitig angehen muss. Ich kann im Grunde keine vernachlässigen, denn dann wird dieser immer zu einer Megagroßbaustelle!Viele offene Fragen und Gedanken plagen mich, da sind Fragen, die ich stellen muss.. aber niemals kann. Es würde mich noch mehr aus der Bahn werfen und vielleicht wirklich mein Ende bedeuten. Und das will ich doch im Grunde nicht. Aber mit all den unbeantworteten Fragen leben? Ich muss wohl das Beste draus machen. Das versuche ich schon mein ganzes Leben und hey, immerhin habe ich bis heute überlebt.... vielleicht sollte ich es mal von dieser Seite betrachten?

26.10.15 14:08, kommentieren

Sich was Gutes tun, auch wenn es sich nicht lohnt?

Es ist zwecklos. Zumindest im Sinne eines positiven Zwecks! Jetzt habe ich mir die Haare gefärbt, ein schönes Bad genommen und viel in meiner Wohnung gemacht. Und alles um mich wohler zu fühlen. Und, fühle ich mich jetzt wohler? Nein! Und warum? Weil ich scheiße bin und bleibe. Solange diese dummen Bilder in meinem Kopf sind und meine Seele weiter zerfressen, hat nichts Sinn! Ich bin totraurig, kann mich stellenweise sehr gut zusammen reißen, damit es andere nicht mit bekommen, aber das war es auch. Vielleicht gibt es etwas das ich will.. das ich mir wünsche. Zwei Dinge sogar... beides in ganz unterschiedliche Richtungen. Und beides würde ich mich nicht trauen auszusprechen, weil mich jeder für bekloppt hält. Es bleiben meine geheimen Wünsche, die besser beide nicht in Erfüllung gehen, weil so oder so es eher noch mehr Chaos, als Ordnung bringen würde.... aber vielleicht dennoch eine Chance auf Heilungsprozesse. Wobei die zweite Option genauso oder noch utopischer wäre, als der erste evtl. Wunschgedanke. Es gäbe auch zwei Menschen, die mir diese Wünsche Erfüllen würden, würde ich etwas davon erwähnen... vielleicht wollen sie es sogar mehr als ich und ich lasse mich von ihren "Gedanken" ein bisschen mit reißen, streite es aber ab und vernein. Beides wäre irgendwie nicht so das Beste. Obwohl das eine vielleicht schon.... wer weiß?! Aber nein! Besser nicht! ... außerdem werde ich auch niemals glücklich sein, dafür ist der Boden, in dem die Wurzeln für mein Leben gepflanzt wurden, zu schlecht und zu vergiftet. Das Beste draus machen? Ich gebe mir Mühe... auch wenn es zwecklos ist.

25.10.15 18:17, kommentieren

Ich bin der Fehler!

Gestern Abend ist mir richtig deutlich geworden, dass ich im Grunde völlig alleine bin. Also ich weiß ja, dass ich in dem Sinne keine Familie mehr habe... was ja wenn man meine Familie so betrachtet, auch deutlich besser ist! Aber es trifft mich auf einmal doch seehr krass. Alle meine Freunde, alle Bekannten haben Familie. Ich nicht. Ich bin immer der Meinung, dass ich eine andere Familie habe: Meine Freunde! Und ich habe ein paar wirklich seeehr seehr wundervolle Freunde! Es toll sie haben. Ich will auch niemanden von ihnen missen müssen. ... doch es irgendwie trotzdem sehr hart, keine "leibliche" Familie zu haben. Also ich habe schon ein, um das noch mal klar zu stellen, aber keinen Kontakt. Gestern Abend wurde mir dann bewusst, wie alleine ich doch bin. Mein Freund erzählte, dass er an 2 Tagen an Weihnachten bei seiner Familie sein wird. *Peng* Und da wurde mir klar, dass Weihnachten bald vor der Tür steht und alle Welt mit seiner Familie feiert. Ich werde alleine zu Hause sein, was soll ich auch sonst... meine beste Freundin, eher Schwester für mich, sagte ich sei bei ihr und ihrer Familie Herzlich Willkommen, JEDERZEIT! Das weiß ich auch, dass sie es lieb meinen. Aber ich würde mich so aus Mitleid eingeladen fühlen und irgendwie "fehl" am Platz. Weihnachten war in meinem Leben immer scheiße. Es gab früher immer Streit. Was habe ich mir vorher gefreut auf Weihnachten und egal wie alt ich war, es war am Ende doch immer scheiße. Ich hatte ein riesen böses Geheimnis, mit dem ich Leben musste und hatte das Gefühl so mega schlecht zu sein und meine ganze Familie (bis auf "Ihn") anzulügen. Ich habe mich immer so widerlich und erbärmlich gefühlt. Und gleichzeitig gehofft, dass er nicht wieder irgendwas tut und schon gar nicht, dass es jemand aus der Familie mit bekäme. Ich war doch soo schlecht und böse! Ich war Schuld an allem! Ich bin das MONSTER! DIE BESTIE! WIDERLICH! ICH BIN DER FEHLER!... und was hat "er" sich immer so undankbar aufgeführt. Das Essen hat ihm nicht geschmeckt. Dieses Geschenk war zu billig und was soll er überhaupt mit so einem Scheiß... und er brüllte und motzte. Und ich, ich musste mit dem dunklen schrecklichen bösen Geheimnis in mir leben, was da so mit ihm geschah... was er mir antat.. aber die Schuld ließ mich in NIE los. Was habe ich mich erbärmlich und ekelhaft gefühlt. Seine Blicke, wie er mich manchmal anschaute.. uhaaa.... widerlich! Und ich habe immer gehofft, dass er nicht vor allen etwas sagen würde, womit es auffallen könnte. Denn es war ja meine SCHULD! Und dann hätte ich so furchtbar Ärger bekommen. Ich schämte mich so. ... ich war gerade mal 7 oder vielleicht 8 Jahre.... aber schon von ganz klein an wusste ich, dass ich der Fehler in der Familie war. Es wurde mir so beigebracht, in die Wiege gelegt und tagtäglich eingeredet. Meine Oma sagte einst.. "Kind du hast eine schwarze Seele!" Besser, ich bleibe alleine. Dann kann ich nicht noch mehr Menschen unglücklich machen. Es ist mir ohne hin schon ein Rätsel, wie sich Männer in mich verlieben können und Menschen mich sehr gern haben können... noch dazu, wenn sie mich einigermaßen gut kennen. Ich hasse mich. Jeden Tag. Ich weiß, dass ich die Schuld daran trage, dass die Familie kaputt gegangen ist und das alles so kam, wie es kam. Das es stimmt, ist ja bis heute deutlich spürbar. Meine Familie missachtet mich und gibt mir die Schuld, die ich nun wohl auch habe...

2 Kommentare 25.10.15 16:31, kommentieren

Jeder Schritt, ein erneuter Schlag ins Gesicht!

Wie wichtig es für mich ist, Antworten auf meine Fragen zu bekommen, kann ich glaube gar nicht so deutlich machen. Es ist wie die Suche nach den Wurzeln. Im Grunde sind es ja meine Wurzeln. Und genau da liegt das Problem! Es ist schlechter Boden, auf dem meine Wurzeln gepflanzt wurden und zusätzlich vergiftet wurde der Boden auch noch!Von mir wird dauernd erwartet, dass ich ein gutes Leben führe, arbeiten gehe und was aus meinem Leben mache. - Ist mit so verseuchten Wurzeln nicht gerade eine Leichtigkeit!Ich habe meine "Mutter" gefragt, warum sie den Handlungen meines Erzeuger zugelassen hat. Sie sagte darauf hin u.a. das sie nur mein Bestes wollte und sie hätte ja was gesagt. Und von den richtig "krassen" Situationen hat sie ja angeblich nichts mit bekommen. Und dann drehte sie das Blatt um auf mich.. warum ich ihr die Schuld gegeben würde? Ich solle meinem Erzeuger die Schuld geben. Ich sage, dass ich ihr keine Schuld gebe, sonder sie fragte, warum sie das zugelassen hat und ich Antworten auf meine Frage brauche. Sie fühlte sich angegriffen und beleidigt und sagte so was wie "ja na klar, ich bin immer die Schuldige". Dann kam eine Aussage von ihr... ich hätte ja früher direkt zu einem richtigen Psychiater gehen können und mir richtige Hilfe holen sollen! - Ich sagte, ich war dein Kind, DU hättest mir helfen müssen. ... sie empfand das alles nur als Angriffe... ich weiß gar nicht mehr ob wir noch was danach gesagt haben... seit sie sagte, ich hätte zu einem richtige Psychiater gehen sollen und mir Hilfe holen sollen, war für mich alles wieder völlig zusammen gebrochen. Auf meine Fragen konnte sie mir nichts konkretes sagen. Ich denke, weil sie sich selbst Schuld eingestehen hätte müssen. Ich sitze jetzt wieder hier mit einem noch größeren Haufen Schuldgefühle und Selbstzweifel. ... War ich doch viel zu schwach und hätte mir wirklich als kleines Kind Hilfe holen müssen? Aber ich habe doch was Böses getan, dachte ich. Und ich hätte dann Ärger bekommen. Ich war doch so schlecht und Böse. Und ich habe mich sooooo mega geschämt. Und es würde noch viel schlimmeres geschehen, als schon geschah, drohte er mir immer wenn ich es jemand erzählte. Ich hatte Angst um mein Leben.. ich wusste doch wie brutal er sein konnte. Oft genug hatte ich das Messer unterm Hals. Danke Mama, jetzt hast du es jedenfalls wirklich wieder geschafft, mich zu Boden zu ziehen. Du hast mir Schuldgefühle gemacht, dass es dir jetzt wieder schlecht geht, weil ich mit dem "Thema" ankam... und ich würde dir die Schuld geben. Dabei habe ich gar nicht davon gesprochen das Du Schuld hast, ich wollte doch nur wissen, WARUM DU NICHTS dagegen getan hast??? - Und Danke, ja ich bin es also doch selber Schuld, weil ich mir keine Hilfe mit 7 Jahren geholt habe... super, noch eine Ladung mehr, die meine Schuldgefühle verstärkt.

1 Kommentar 23.10.15 15:02, kommentieren